Vom 17. bis 19. Juni fand das Dorfturnier des FC Däniken Gretzenbach statt. Für den Verein war es ein grosser Erfolg, für die Spielerinnen und Spieler eine schweisstreibende Angelegenheit. Schatten und eine Dusche sorgten für Abkühlung.
Am Samstag ging das Dorfturnier mit 18 Plauschmannschaften vonstatten. Ein Augenschein auf dem Fussballplatz Grabacker hinterliess eindrückliche Bilder:
In einem trafen Spiel gestandene Männer auf kleine Jungs. Auf einem anderen Platz hütete in einer Juniorenmannschaft ein Senior das Tor. Die Turniersieger spielten als einzige Mannschaft reglementskonform in einem einheitlichen Tenü. Ein kleines Mädchen befolgte ganz genau die Anweisungen von Erwachsenen und sprintete nach dem Anpfiff in die gegnerische Platzhälfte. Da wartete es unerschütterlich auf den Ball, der nicht kommen wollte.
Die satten Schüsse der Spieler flogen öfters mal am Tor vorbei und klatschten voller Wucht an die Wand eines Hauses hinter dem Spielfeld. Kommentar eines Zuschauers: Auch Häuser haben Gefühle. Der Besitzer schien sich dessen gewohnt zu sein und gab den Ball kommentarlos zurück.
Egal wer spielte und um was es ging: Alle zeigten Einsatz und gross war die Freude bei jenen, die dank gewonnenem Elfmeterschiessen ins Finale kamen. Und die Schweisstropfen rannen über alle Gesichter in Strömen.
Das letzte Dorfturnier konnte 2019 ausgetragen werden, damals hatten deutlich weniger Mannschaften mitgemacht. Gesamtschweizerisch verlieren Grümpelturniere an Bedeutung, dem FC DG war also das Gegenteil gelungen. Co-Präsident David Moor zeigte sich denn auch sehr befriedigt darüber und vermutete, dass die Freude, nach zwei Jahren Corona endlich wieder mal Fussball spielen zu können, zu diesem Anmeldeergebnis geführt hat.
Der Pokal bestand in einem Warenkorb, der alle Zutaten für ein ausgiebiges Spaghetti-Essen enthielt. Da kann man nur sagen: EN Guete!
Der Frust der Torhüter beim Elfmeter






Weitere Eindrücke vom Plauschturnier














Die Siegermannschaft des Plauschturniers
